Zum 50. Geburtstag von Pfr. Drexler

03.01.2016

Die Pfarreiengemeinschaft gratulierte ihrem Pfarrer zum 50. Geburtstag

Feierliche Gottesdienste am 1. und 2. Weihnachtstag

Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer übermittelte ein Glückwunschschreiben

 

Moosbach, Prackenbach-Krailing.  Pfarrer Josef Drexler wollte zu seinem 50. Wiegenfest am 25. Dezember  nicht viel Aufhebens um sich machen, denn  Weihnachten selber, das Hochfest der Geburt Christi erscheint ihm unter allen Festtagen des Kirchenjahres wichtiger denn je in seinem Leben.   Und doch hat es sich die Pfarreiengemeinschaft Moosbach, Prackenbach-Krailing nicht nehmen lassen, ihrem beliebten Seelsorger zu seinem runden Geburtstag herzliche Glückwünsche und Geschenke zu vermitteln, für die er sich überwältigt bei jedem Gratulanten von Herzen seinen Dank aussprach.

 

Sein erster Gottesdienst am Freitagmorgen  war in der Filialkirche in Krailing, wo er alle Kirchenbesucher aufs Herzlichste willkommen hieß. Am Ende des Gottesdienstes, den  der Kirchenchor Krailing mit Ulrike Altmann mitgestaltete, trat Kirchenpfleger Peter Fleischmann in den Altarraum, wo er Pfarrer Josef Drexler  im Namen der Filiale Krailing zu seinem 50. Geburtstag herzlich gratulierte und ihm ein Blumengebinde in den Kirchenfarben überreichte.

„Wir feiern heute die Geburt Christi, bemerkte der Kirchenpfleger in seiner Ansprache.  Vor 50 Jahren kam auch in Bodenmais zur Weihnachtszeit ein Junge auf die Welt. Fast wie bei Jesus, war seine Jugend eher unscheinbar. Nach einer Lehre in der Bank merkte dieser, dass ihn Gott zu anderen Diensten berufen hat. Nach seinem Studium wurde Pfarrer Drexler zum Priester geweiht und ist nun seit September 2014 für die Pfarreiengemeinschaft Moosbach- Prackenbach mit Krailing seelsorgerisch tätig. Für diese seine nicht leichte Aufgabe wünschte Fleischmann im Namen der Filiale zum Geburtstag alles Gute, Gottes Segen und vor allem Gesundheit.

 Auch die Ministranten gratulierten ihrem Pfarrherrn  zu seinem Wiegenfest  und weil er ein großer Blumenliebhaber ist, übergaben auch sie  einen  Strauß weißer Rosen.  

 

Um 22.15 Uhr feierte Pfarrer Drexler an diesem hochheiligen 1. Weihnachtsfest seine zweite Messe, die ganz besonders feierlich gehalten  war. Die Kirche erstrahlte in festlichem Glanz, als der Geistliche in die Kirche einzog und nach der Begrüßung mit den Moosbacher Gläubigen das Messopfer feierte. Dabei überraschte der Kirchenchor den Zelebranten mit einer von Chorregenten Walter Stöger eigens komponierten und arrangierten  Messe zu Ehren des Kirchenpatrons Johannes dem Täufer, die er Pfarrer Josef Drexler zur Vollendung seines 50. Lebensjahres gewidmet hat.

Das „Lateinische Ordinarium“ wurde In einmaliger Manier  vorgetragen vom Bläser-Quartett Schönbrunn, Lukas Kallup (Tenor) ,  Ulrich Walter Stöger (Bass) und der Orgel. Verantwortlich für den Chor waren Ulrich Stöger und Matthias Jänicke unter der Gesamtleitung von Walter Stöger.  

 

Lesung und Fürbitten trugen zwei Lektorinnen vor, wobei die Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl speziell zum Geburtstag von Pfarrer Drexler Fürbitten wählte, in dem sie um Stärke durch die Kraft des Kreuzes bat und die Gottesmutter um ihren schützenden Mantel für den Priester erflehte.

 

Am Schluss des Gottesdienstes gratulierte Pfarrgemeinderatssprecherin Maria Rackl stellvertretend für die ganze Pfarrei Moosbach Pfarrer Drexler ganz herzlich, wünschte stete Gesundheit und Gottes Segen. Obwohl er nicht groß feiern wollte, sprach sie ihm im Rahmen des Gottesdienstes Vergelt´s Gott für sein seelsorgerisches Wirken aus und dass Gott ihm weiterhin die Kraft gibt, die nicht leichte Aufgabe in der Pfarreiengemeischaft bewältigen zu können.

 

Kirchenpfleger Frank Hornberger schloss sich seiner Vorrednerin an und gratulierte im Namen der Kirchenverwaltung, des Pfarrgemeinderates und der gesamten Pfarrei ganz herzlich zum 50., wünschte alles Gute und überreichte ein Weihnachtsstern-Bäumchen, behängt mit vielen Umschlägen, sicher mit etlichen Euros zu seiner Verwendung.

 

Auch Bürgermeister Andreas Eckl ließ es sich nicht nehmen und fuhr zum Ehrentag des Pfarrers nach Moosbach, um ihm ganz herzlich alles Gute zu wünschen. „Es ist ein Segen, zu wissen, meinte er, dass es Menschen wie Sie gibt, lieber Herr Pfarrer: Aufrichtige Zuhörer, Trostspender, Hoffnungsbringer und Vermittler von Gemeinschaft und Liebe.  Sie sind ein wahres Glück für unsere Gemeinde, bemerkte Eckl! So wünschte er ihm für sein neues Lebensjahr alles erdenklich Gute und Gottes Beistand auf all seinen Wegen. Neben einer Urkunde und einer weißen Orchidee hatte Eckl noch ein spezielles Einkoch-Buch für den leidenschaftlichen Marmeladenhersteller dabei,  damit er sich noch weitere Tipps  zur Herstellung seiner leckeren Süßspeisen holen kann.

 

Als letzter Gratulant trat Hermann Fleischmann in den Altarraum und gab in seiner ihm eigenen originalen Mundart ein selbst verfasstes Gedicht zum Besten. Er sprach nicht nur vom großen Festtag Weihnachten, den man heute feiert, sondern „a an besten Pfarrer vo ganz Bayern“. Und weil er koa große Feier mog an sein 50. Jubel-Ehrentag, wollte er trotzdem von Herzen gratulieren. Er tat dies im Namen der ganzen Vereine und weil der Hochwürden  nicht viel Wert auf Geschenke legt, darum hätten alle Vereine zamazoit, dann kann er sich selber schenga wos eam gfoit, so der Redner.  Vielleicht an Automat zum Obst eikocha, a Buidl oder an Kaffeeautomat. Oder aber a Haushälterin de wia guad kocht und nebenbei no an Garten mocht. Oder aber hätte er gehört, dass er vielleicht für das Kirchen-WC noch eine Verwendung hätt.

Aber des hätt´s doch net braucht, dad´Rackl Marl aiz sog´n. Doch bei aller Bescheidenheit, lieben Menschen mocht ma hoit gern a Freid. Doch was man  nicht kaufen kann, meinte Hermann, des ist Zeit, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Dies wünschte zum Schluss der Hochzeitslader  und Gottes Segen heit und allawei und dass ma ihn noch lange hob´n derfan in der Pfarrei.

 

Am 26. Dezember, dem  Tag des Hl. Stephanus war Pfarrer Josef Drexler zur Feier des Gottesdienstes am 2. Weihnachtsfeiertag  wieder zu seinen Schäflein in der Pfarrei St. Georg in Prackenbach unterwegs. Dieser Gottesdienst, den der Kirchenchor unter der Leitung von Ramona Preiß-Höcherl in einmaliger Manier mitgestaltete, wurde  zu einem beeindruckenden Festtag. An diesem 2. Weihnachtsfeiertag begeht die Kirche des ersten Märtyrers Stephanus und ist zum Weltgebetstag für  für e die verfolgten Christen geworden, bemerkte Pfarrer Drexler eingangs.

Auch am Ende des Gottesdienstes wollte es  die Pfarrei Prackenbach als  drittes Mitglied der Pfarreiengemeinschaft   nicht versäumen, ihrem geschätzten Pfarrseelsorger Josef Drexler zu seinem 50. Wiegenfest zu gratulieren.

So trat  die Pfarrgemeindratssprecherin Margit Eidenschink und Kirchenpfleger Ferdl Klement an den Altar, wobei die Sprecherin ein von ihr verfasstes Gedicht  zum Besten gab.  „50 Jahre sind sie gesegnet vom Herrn und ihre Mitmenschen haben sie gern“ sprach sie in ihrem Laudatio. Für den Herrgott sind sie ein Licht geworden, drum schenken wir ihnen symbolisch dieses Licht, das leuchte hell in ihr Gesicht, sprach Eidenschink weiter und Klement übergab dem Jubilar ein wunderschönes Kerzenglas, von Michaela Zweck eigenhändig gestaltet.  Meisterhaft bemalt wurde das Glas mit den beiden Kirchen von Prackenbach, Moosbach und Krailing.

Von der Taufe bis zum Requiem, das Licht wird stets an der Seite des Menschen stehen, selbst wenn wir eines Tages vor den Herrgott schreiten und hoffen, dass auch wir ein Lichtlein finden und die Todesschwelle überwinden. Und quälen Sorgen sie in ihrer Zeit, so bringt der Schein wieder Heiterkeit, meinte die Sprecherin weiter und zünden sie die Kerze an, sie sind nicht allein, es leuchtet ja ihr Lichterschein. Schließlich wünschte sie in ihren Versen noch viele gesunde und glückliche Jahre, denn sie sind in unserer Gemeinde einfach unentbehrlich, bemerkte sie  und wünschte noch zum 50. nur das Beste.

Auch Kirchenpfleger Ferdl Klement übermittelte schließlich dem beliebten Seelsorger im Namen der Kirchenverwaltung die besten  Glück und Segenswünsche und „viel Glück und viel Segen“, stimmte abschließend der Chor an und alle Kirchenbesucher sangen kräftig mit.

 

Mit herzlichem Gruß übermittelte auch Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg seinem Mitbruder Pfarradministrator Josef Drexler Glück und Segenswünsche zum runden Geburtstag wobei er ihn in seinen Zeilen mit einem Wort aus dem Kolosserbrief in seinem Einsatz zum Wohl der Menschen und zur Ehre Gottes  weiter bestärkte.

 

Foto: 1 – Bürgermeister Andreas Eckl, Maria Rackl, Hermann Fleischmann, Pfarrer Josef Drexler, Walter Stöger, Frank Hornberger, Margarete Früchtl

 

Foto: Gratulanten in Moosbach